Über uns

Familie SchaffrathUnser Zwingername ist geschützt seit 1978 im Boxer- Klub e. V., Sitz München, gegründet 1895.

Wir sind beide Mitglieder in der Gruppe Köln, LGr. Rheinland und haben dort mit Unterbrechungen mehrere Jahre Vorstandsarbeit geleistet. Dafür wurde mein Mann mit der goldenen und ich mit der silbernen Verdienstnadel des BK ausgezeichnet. Derzeit übe ich das Amt der Landesgruppenzuchtwartin in der LGr Rheinland und das Amt der Zuchtwartin in der Gruppe Köln aus.

Angefangen hatte alles ganz harmlos 1975 mit dem Kauf unserer Stammhündin

„Desiree von Heed Nocken“.

Wir wollten lediglich unsere Familie (unsere Söhne waren damals 4 und 5 Jahre alt) um einen kinder- und familienfreundlichen Hund erweitern.

Das konnte ja nur ein Boxer sein!

Damals haben wir im Traume nicht an „ Züchten“ gedacht.

Schmunzelnd muss ich nun rückblickend ehrlicherweise sagen; wahrscheinlich habe nur ich zu diesem Zeitpunkt nicht im Traume an „ Züchten“ gedacht.

Ich hätte es aber besser wissen können!

Denn ich hatte ja schon vorher mit der Tierliebe meines Mannes, der wie ich auch von einem Bauernhof abstammt, Erfahrungen gesammelt. Zum Beispiel war aus einem kleinen Kanarienvogelpaar eine Riesenvoliere voller Kanarienvögel geworden, und ein einziges kleines Bienenvolk vermehrte sich flugs zu 15 Völkern Bienen, so dass ich mal eben nebenbei zwangsläufig auch zur Imkerin werden mußte.

Ich hätte es also wissen müssen!

Mein Mann sprach auch schon bald davon, vielleicht nur einmal einen einzigen Wurf mit Desiree zu machen.

Ein Riesenzufall kam ihm für sein Vorhaben zu Hilfe. Dieser Zufall drängte uns dann auf einen Weg, der es uns fast unmöglich machte, keinen Wurf mit Desiree zu züchten.

Denn Desiree`s Bruder „ Dag von Heed Nocken“ war zweimal Bundesleistungssieger geworden. Mit ihm durfte aber leider nicht gezüchtet werden, da er kein gutes HD –Röntgenergebnis aufweisen konnte. So wurden wir sozusagen von den Züchtern unserer Hündin und von den Mitgliedern der Gruppe Köln „ in die Pflicht“ genommen, mit Dag`s Schwester, Desiree, die HD-Frei war, zu züchten.

Dernbacherhof-Boxer

Desiree von Heed Nocken mit ihrer

wunderschönen Tochter Afra vom Dernbacher Hof

Schon vom ersten Wurf an waren wir, insbesondere auch ich, sofort für Jahrzehnte mit dem stark resistenten „ Boxerzüchtervirus“ infiziert. Schlagartig hatte dieser Virus auch mich ergriffen, und hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. Wir sind seitdem beide für dieses wunderschöne Hobby „ Feuer und Flamme“.

Es ist bei jedem Wurf von neuem wieder aufregend und großartig, den Welpen auf die Welt zu helfen und unsere liebenswerten Boxerbabies aufzuziehen. Selbstverständlich begleiten wir später die neuen Welpenbesitzer jederzeit mit Rat und Tat.

 

Nach nunmehr fast 40 Jahren haben wir mit der 14. unterschiedlichen Zuchthündin 1 x das Alphabet durchgezüchtet und konnten im April 2013 den F-Wurf im zweiten Alphabet aufziehen.

 

In den vielen vergangenen Jahren standen eine Vielzahl von „ Dernbachern „ in der Zucht, sowohl Hündinnen als auch Rüden. (siehe Bilder beim Link: Unvergessen)

 

Früher, als wir noch jung und voller Tatkraft waren, hatten wir stets Leistungszucht, Körzucht oder Kör- und Leistungszucht mit unseren Hündinnen. Alle unsere Zuchthündinnen und ca. 20 weitere Boxer hat mein Mann selbst ausgebildet und davon einige bis zur Stufe VPG 3 und zur Körung geführt.

Nun geht in unserem Alter die Ausbildung unserer Hündinnen nicht mehr so unbeschwert und leicht voran. Aber wir haben nach wie vor den Anspruch und das Ziel, diese Zuchtstufen wieder zu erreichen und arbeiten weiter daran.

 

Wir sind der Boxerzucht auch in den schweren Jahren des Wandels, als der Boxer durch neu erlassene Tierschutzgesetze seinen Phänotyp (das äußere Erscheinungsbild) verändern musste, immer treu geblieben. (Ohrenkupierverbot, Rutenkupierverbot, Aufzuchtsgebot von weißen Boxern) Denn durch das veränderte Erscheinungsbild hat der Boxer ja nichts von seinen einzigartigen Attributen, wie z. B. von seiner  Liebenswürdigkeit, von seiner Gutmütigkeit, von seinem Mut und nicht zuletzt von seiner Schönheit eingebüßt. Außerdem stehen wir auch mit Überzeugung zu den seit 2000/2001 vorgeschriebenen zusätzlichen neuen Zuchtvorschriften, die ja dem Wohl unserer Rasse dienen.

 

Es leben bei uns im Hause zurzeit friedlich 3 Hündinnen frei mit uns zusammen.

( Zwingeranlagen, Transportkisten, Boxen oder Käfige haben wir noch nie gebraucht)

 

Urmel vom Dernbacher-Hof „ ist im März 2013 mit 13  ½  Jahren  über die Regenbogenbrücke gegangen.

Urmel

Urmel

 

 

Trotz unserer Hunde brauchen wir nicht auf Urlaub zu verzichten; wir fahren mehrmals jährlich mit dem Wohnwagen in Campingurlaub. Schnell wird dann am Ziel noch ein großes Vorzelt aufgebaut, so dass wir alle viel Platz haben. Wo andere Camper ihre Gartenzwerge aufstellen, posieren bei uns unsere „ Süssen“.

Dernbacherhof-Boxer

Debby  Emma

Unsere derzeitigen „Zwerge“

 

Gisela Schaffrath

 

 

 

So, das ist genug über uns!

Hiermit grüße ich alle herzlich, die auf unserer Homepage herumstöbern!

Eure Gisela Schaffrath

 

 

 

 

 

 

 

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